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RED Programme (Responsible Ecological Digitalisation)

Hochschule: Universität des Saarlandes (Saarbrücken)

Studierende: Héloïse Dardaine, Azyza Deiab, François Van Roekeghem

Gruppe 4

Die aktuelle Pandemie hat uns die Notwendigkeit neuer Technologien zur Aufrechterhaltung unserer sozialen Kontakte vor Augen geführt. Insbesondere im Bereich der schulischen Bildung wurden auch die negativen psychischen wie physischen Auswirkungen der digitalen Medien deutlich. Die Europäische Kommission spricht sich in ihrem „Digital Education Action Plan“ (2021-2027) für die Förderung einer „digital literacy“ bei Kindern und Jugendlichen aus, zu der wir mit unserem Programm RED unmittelbar beitragen wollen. Hierbei soll der Schwerpunkt allerdings nicht auf der Vermittlung des technischen Umgangs mit digitalen Geräten liegen, sondern vielmehr auf ethischen und ökologisch-kritischen Fragestellungen, um die Schüler*innen für einen nicht nur technisch versierten, sondern vor allem verantwortungsvollen und risikobewussten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.

Wir schlagen daher vor, an allen weiterführenden Schulen der EU-Länder eine Projekt- Woche pro Schuljahr zum Thema „Digitale Ökologie“ einzuführen, in der die Schüler*innen im Rahmen themenspezifischer Workshops entsprechende digitale Kompetenzen erwerben. Die von uns angedachten Ateliers könnten sich dabei als Basis auf einen Leitfaden zum angemessenen Umgang mit den Herausforderungen der digitalen Welt beziehen, der von der Europäischen Kommission veröffentlicht und an die Schulen weitergeleitet würde.