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Utopie Preis – Archiv2020-06-29T18:30:32+02:00
Jury-Mitglieder 2019Jury-Mitglieder 2019
Jury-Mitglieder 2019Jury-Mitglieder 2019
Jury-Mitglieder 2019Jury-Mitglieder 2019

Jury-Mitglieder 2019

Dr. Claire Demesmay
Dr. Claire Demesmay
Leiterin des Deutsch-Französischen Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Prof. Dr. Etienne François
Prof. Dr. Etienne François
Historiker; Spezialist der deutsch-französischen Sozial- und Kulturgeschichte
Gunther Krichbaum
Gunther Krichbaum
MdB und Vorsitzender des EU-Ausschusses, CDU/CSU-Fraktion
Dr. Daniela de Ridder
Dr. Daniela de Ridder
MdB und stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, SPD-Fraktion
Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf Pernice
Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf PerniceVorsitzender der Jury
Forschungsdirektor, Alexander von Humboldt
Institut für Internet und Gesellschaft
Heidi Kuhlmann
Heidi KuhlmannModeratorin
Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit,
Jacques Delors Institute Berlin

Referenten

Seit Juni 2017 ist Christophe Arend Abgeordnete aus der sechste Wahlkreis des Moselle und ist Teil der Fraktion La République en Marche. Er wurde im Jahr 1975 in Forbach geboren und ist Ursprünglich Zahnrast von Beruf. Im Parlament ist er Mitglied des Ausschusses für Nachhaltige Entwicklung und Vorsitzt die Gruppe für deutsch-französische Freundschaft.

Doktor der Politikwissenschaften, Lehrerin für Sozialwissenschaften und Wirtschaft in Sciences Po Rennes.

Charlotte Bellon hat in Sciences Po Paris studiert, ihre Doktorarbeit wurde von einer Deutsch-französischen Betreuung korrigiert. Sie leitet das Programm für Deutsch-französische Studien in Sciences Po Rennes.

Sie hat sowohl Politikwissenschaften an die europäische Hochschule von Viadrina, als auch Soziologie an der Universität Paris VIII und öffentliche Recht in Vannes gelehrt.Doktor der Politikwissenschaften, Lehrerin für Sozialwissenschaften und Wirtschaft in Sciences Po Rennes.

Charlotte Bellon hat in Sciences Po Paris studiert, ihre Doktorarbeit wurde von einer Deutsch-französischen Betreuung korrigiert. Sie leitet das Programm für Deutsch-französische Studien in Sciences Po Rennes.
Sie hat sowohl Politikwissenschaften an die europäische Hochschule von Viadrina, als auch Soziologie an der Universität Paris VIII und öffentliche Recht in Vannes gelehrt.

Bedeutende Persönlichkeit des europäischen politichen Lebens und politischer Aktivist seit Mai 1968.

Daniel Cohn-Bendit wurde im Jahr 1945 in Frankreich geboren und stammt aus einer jüdischen Familie. 1958 zieht er mit seiner Familie nach Deutschland. Mit 16 entscheidet er sich für die deutsche Staatsangehörigkeit. Nach seinem Abitur studierte er Soziologie an der Universität von Nanterre. Im März 1968 gründet er die anarcho-kommunistische Bewegung. Wegen seiner leitenden Rolle beim Aufstand im Mai 1968 wurde er von Frankreich abgeschoben.

Als europäischer Politiker engagiert er sich für den Umweltschutz. Von 1989 bis 2009 war er abwechselnd europäischer Abgeordneter der Partei Die Grünen, Les Verts und Europe écologie les verts. Er war Vorsitzender dieser Partei, aber hat diese im Jahr 2012 verlassen. Er hat mehrere Angebote für eine Position im französischen Ministerium abgelehnt. Heute wird er als eine freie Stimme der Politischen Szene der EU anerkannt.

Professor für Geschichte des Mittelalters, Paris 1 Panthéon-Sorbonne Universität
Professor für „Geschichte der Mächte im Westeuropa, XIIIen-XVIen Jahrunderte, Collège de France

Patrick Boucheron hat an der École normale supérieure (Saint-Cloud) studiert und an der Paris 1 Universität in mittelalterliche Geschichte promoviert. Seine Doktorarbeit Le pouvoir de bâtir. Urbanisme et politique édilitaire à Milan (XIVe-XVe siècles) wurde 1998 veröffentlicht.

Seit 2012 ist Patrick Boucheron Professor für Geschichte des Mittelalters an der Paris 1 Universität. Er ist Vorsitzender des wissenschaflichen Beirats an der französischen Schule von Rome, sowie Professor für  „Geschichte der Mächte im Westeuropa, XIIIen-XVIen Jahrunderte“, Collège de France.

Patrick Boucheron ist auch Mitglieder von mehreren Ausschüssen, unter anderem der wissenschaftlicher Bereit von dem Mucem (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers, Marseille) seit 2013.

Forschungsschwerpunkte:
Städtische Geschichte des mittelalterlichen Italien; Städtische Geschichte Europas

Leiter und Attaché für Hochschulkooperation des französischen Instituts Bonn

Dr. Habil. Landry ist für die europäische Idee stark engagiert. Einerseits leitet er das Programm „Études Franco-Allemandes (EFA)“, an der Blaise-Pascal Clermont II Universität, andererseits ist er seit 2013 Dozent für die HDR Vorträge (Département d’Etudes germaniques) an der Clermont Auvergne Universität. Schliesslich ist der Dr. Habil. Charrier seit September Hochschulattaché und leitet das Französische Institut in Bonn.

Er ist zusätzlich Mitglieder des wissenschaftlichen Ausschusses der Deutsch-Französischen Hochschule, der International Society for First World War Studies und der Association des germanistes de l’enseignement supérieur.

Forschungsschwerpunkte:
Deutsch-französischen Beziehungen; Geschichte der Europa-Idee; Pazifismus in den deutschsprachigen Ländern

Professor – Universität des Saarlandes
Leiterin des Instituts français Saarbrücken

Prof. Dr. Valérie Deshoulières erhaltet ihre Promotion in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Paris IV-Sorbonne und ihre Habilitation an der Universität Blaise-Pascal (Clermont-Ferrand II).

Sie ist seit 2008 Professorin an der Universität des Saarlandes, sowie Leiterin des Instituts français, Saarbrücken.

Ausserdem is Prof. Dr. deshoulières Mitglied an mehreren Forschungsgruppen wie der Arbeitsstelle für Robert-Musil-Forschung an der Universität des Saarlandes seit 2004.

Forschungsschwerpunkte:
Das Paradigma der Eigenschaftslosigkeit (Robert Musil, von Philippe Jaccottet als « sans-qualitude » übersetzt) in den europäischen Literaturen des 20. Jahrhunderts; Poetiken des Unförmigen und paradoxe Ethiken. Soziopoetik der Idiotie als „ressemblance informe“. Von der „lebendigen Metapher“ (P. Ricœur) zur „eigenschaftslosen Kunst“ (J.-P. Cometti); moderne und zeitgenössische Metamorphosen des Bildungsromans; das Paradigma der Archäologie und die Metamorphose der Ruinen in der Literatur und Kunst der Moderne und der Gegenwart.

Rezeptionsstudien:
Schliemann von Freud bis Faust. Antike und Postmoderne; „Littérature-monde“ (Édouard Glissant) und geokritische Analyse literarischer Texte (Bertrand Westphal)

Professor für Europarecht an der Universität Bielefeld

Absolvent der Yale Law School (Master of Laws) und des Institut d’Etudes Politiques von Paris, wurde Prof. Dr. Franz Mayer erfolgreich mit den Ersten und Zweiten Juristische Staatsprüfungen. Promoviert mit dem Fakultätspreis (Walburga-Riedl Preis) von Ludwig-Maximilians-Universität München, ist er seit 2007 Univ.-Prof für den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtspolitik an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld.

Zudem der Prof. Dr. eine doppelte Staatsangehörigkeit hat (deutsch-französisch). Seit 2016 vertritt er der Bundesregierung vor dem BVerfG in den Verfahren um das CETA-Abkommen und seit 2017 im Verfahren um das EPGÜ (Übereinkommen über ein Einheitliches Patentgericht). Seit 2016 ist er auch Mitglied des DFB-Bundesgerichts (Ethikkammer).

Professor für Philosophie, Anatolia College/ACT

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Theorie und Ethik der Technologie, insbesondere big data und künstliche inteligenz, Leeds Universität

Prof. Dr. Müller ist Professor zu dem Interdisciplinary Ethics Applied (IDEA) Centre, Leeds Universität und Professor für Philosophie zu dem Anatolia College/ATC. Er studierte Philosophie und kognitiven Wissenschaften, Linguistik und Geschichte zu den Marburg, Hamburg, London und Oxford Universitäten.
Zudem President von der European Society for Cognitive Systems, konzentriert sich seine Forchung bzw. auf künstliche Intelligenz.

Zusätzlich ist er Principal Investigator für den europäische Projekt: „Inclusive Robotics for a Better Society“ (INBOTS).

Fachgebiete:
Philosphie des Infomatiks und der kognitiven Wissenschaften, Ethik der Technologie (IA, Robotik, Data Analitik), Philosphie der Sprache, Philosophie des Geistes, Reaslim und Anti-realism, Hilary Putman.

Politiker (CDU)

1979 promoviert Dr. Jürgen Rüttgers in Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln. Von 1987 bis 2000 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Währenddessen Dr. Rüttgers die Enquete-Kommission‚ Technikfolgenabschätzung und-bewertung vorsitzt (1987-1989) und dann Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie wird (1994-1998). Er ist von 1999 bis 2010 Vorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen auch und 9. Minister Präsident von Nordrhein-Westfalen (2005-2010). Seit 2011 ist er Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltsgesellschaft BEITEN BURKHARDT Düsseldorf.