Öffentliche Debatten / Debatten-Workshops

Ziele und Ablauf
 
          Diese Veranstaltungen in Form von Debatten und Überlegungen zu verschiedenen aktuellen europäischen Themen richten sich an Studierende, die als Akteure auftreten und Vorschläge unterbreiten wollen, die dann bei einer Abschlussveranstaltung in der französischen Botschaft verteidigt werden.
 
          Der Debattenzyklus wird in zwei Phasen ablaufen. Eine erste Phase findet in den Hochschulen statt. Dort werden die Studierenden in Ateliers und/oder öffentlichen Debatten über die positiven und negativen Aspekte Europas im Themenbereich ihrer Wahl zunächst nachdenken,  darüber debattieren und daraufhin einen konkreten Vorschlag unterbreiten, der dazu beitragen soll, ein besseres Europa – eines, in dem sie gerne leben möchten - aufzubauen.
 
       In einer zweiten Phase wird Ende des Jahres 2018 ein Rhetorik-Wettbewerb in der französischen Botschaft Berlin organisiert, bei dem jeder Vorschlag in Gegenwart politischer Persönlichkeiten und der anderen Debattiergruppen vorgestellt und verteidigt wird.
         Das Wettbewerbsformat orientiert sich an Sportwettbewerben, mit Tabelle, Finale und einem Siegerteam, das einen Preis erhält. Der beste Vorschlag wird weitergegeben, um auf politischer Ebene diskutiert zu werden.
 
Fragestellungen
 
       Die Themenbereiche sind bewusst breit gewählt und lassen Raum für Anpassung je nach örtlichem Kontext, Fachbereichen und Forschungsschwerpunkten der Studierenden. Die Studierenden wählen ein Thema, das sie unter Einbeziehung der Herausforderungen und Erfolge des heutigen Europas hinsichtlich der gewählten Thematik analysieren. Aus diesen Ansätzen und Diskussionen heraus sollte während des Rhetorik-Wettbewerbs ein Vorschlag an das Europäische Parlament formuliert werden, der in Form einer EU-Richtlinie dazu beitragen könnte, ein besseres Europa zu schaffen und die Utopie eines Europas, in dem sie gern leben würden, konkreter werden zu lassen.