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Kooperation:

Utopie Europa –
Ein Ideenwettbewerb für junge Köpfe

22.10.2018

Diskussion

„In welchen Europa möchten Sie/möchtet Ihr leben?“:

Das Hochschulbüro des Institut français Deutschland in Berlin und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) haben einen Debattierwettbewerb ins Leben gerufen, der Studierenden Gelegenheit gegeben hat, ihre Hoffnungen für und Kritik an Europa in konkrete Ideen umzusetzen und ihre Vorschläge zu verteidigen. Das Gustav-Stresemann-Institut und das Institut français Bonn haben sich mit einem Debattenabend an diesem Wettbewerb beteiligt, an dem insbesondere Studierende eingeladen und aufgerufen waren, ihre Utopie für Europa zu formulieren.

Nach Impulsvorträgen von Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Historikerin, Universität zu Köln), Prof. Dr. Valérie Deshoulières (Literaturwissenschaftlerin, Universität des Saarlandes) und Holger-Michael Arndt (Honorarkonsul der Republik Mazedonien für das Land Nordrhein-Westfalen und Geschäftsführer von CIVIC GmbH)

haben sich die Seminarteilnehmer-Innen für ein Thema ihrer Wahl entschieden, das an Thementischen mit einem Experten diskutiert wurde.

Jeder Teilnehmer entschied sich für eine Gruppe, die von einem der Referenten geleitet wurde. Die Teilnehmer tauschten ihre Ansichten über die Erfolge und Misserfolge Europas aus, diskutierten und entwickelten konkrete Vorschläge, um den europäischen Aufbau in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Schließlich präsentierten die Gruppen ihre Vorschläge nacheinander und diskutierten sie mit den eingeladenen Experten.

Die von Gudrun Gersmann geführte Gruppe schlug vor, ein „demokratisches“ soziales Netzwerk zu schaffen. Ihr Wunsch war es, eine grenzüberschreitende digitale Plattform zu schaffen, mit dem Ziel, dass die Europäer etwas über andere europäische Kulturen erfahren. Sie wollten, dass diese Plattform etwas zwischen einem sozialen Netzwerk und einem Wissensaustausch-Netzwerk ist.

Die Studenten, die mit Valérie Deshoulières zusammengearbeitet haben, haben vorgeschlagen, dass eine Gruppe junger Menschen an den Sitzungen des Europäischen Parlaments teilnimmt, um ihre Meinung zu bestimmten Themen abzugeben. Hauptziel dieser Idee war es, mehr Transparenz zu schaffen und allen jungen Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, sich für ihre Zukunft zu entscheiden.

Die Gruppe um Holger-Michael Arndt erinnerte an die Kluft nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch zwischen den Generationen. Die Schüler wollen mehr gegenseitiges Verständnis zwischen den Bevölkerungsgruppen…

Ihre Idee war es daher, eine App zu entwickeln, die den europäischen Bürgern als Plattform für Kommunikation und Austausch dient. Auf diese Weise würden die Europäer mehr über ihre Mitbürger erfahren. Diese App würde auch den Austausch von Wissen und Know-how ermöglichen.

Es ist dieser dritte Vorschlag, der zur Verteidigung bei der Abschlussveranstaltung von Utopia Europa ausgewählt wurde.

Zeit:
18.30 Uhr

Ort:
Gustav-Stresemann-Institut e.V. Seminarnummer 5/420/18

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