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Kooperation

Können wir noch Hoffnung für Europa haben?

14.01.18

Debatte

Am Ende des Kalten Krieges galt die Europäische Union als Motor für Fortschritt und Frieden in Europa und der Welt. Europa war die Zukunft. Seit den frühen 2000er Jahren jedoch ist die dominante Erzählung eine vom Niedergang geprägte. Neben der Alterung der Bevölkerung besteht die Gefahr der politischen Desintegration und der technologischen Marginalisierung. Die Europäer haben die Wahl. Sind sie vor dem Hintergrund des nationalen Rückzugs mit einer Fronteinheit zufrieden, die es ihnen nur ermöglicht, eine untergeordnete Rolle in der Weltpolitik zu spielen? Oder beschließen sie, einen Sprung nach vorne zu machen, basierend auf dem Bewusstsein für gemeinsame Interessen und Werte, die sie besser schützen und stärker über ihre Grenzen hinaus projizieren wollen? Dieses neue Ziel wird heute in den Forderungen von Präsident Macron nach europäischer Souveränität zum Ausdruck gebracht. Die Konferenz wird die Stärken und Schwächen dieses Konzepts untersuchen und die jüngsten Beiträge zur Zukunft Europas und seiner Institutionen überprüfen. Es folgen Kommentare von Prof. Ludger Kühnhardt und eine Diskussion mit der Öffentlichkeit.

Ort:
Französisches Institut in Bonn

Zeit:
18:15 Uhr

Referenten:
Prof. Dr. Ludger Kühnhardt
Zentrum für Europäische Integrationsforschung, Universität Bonn

Renaud Thillaye
Stiftung Jean Jaurès

Moderation:
Dr. habil. Landry Charrier

Die Veranstaltung findet auf Französisch statt, der Eintritt ist frei.

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