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Utopie Europa: Europa zukunftsfähiger machen – aber wie ?

06.11.2018

Diskussion

Das Projekt „Utopia europa“ bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Hoffnungen und Kritik an Europa zu diskutieren. Diese Möglichkeit wurde auch den Studierenden der Universität Trier am 6. November um 18.00 Uhr geboten.
Nach den implulse Vorträge von:

Dr. Heinrich Kreft,
Deutscher Botschafter in Luxemburg

Pascale Trimbach-Rognon,
Generalkonsulin von Frankreich

Dr. Julia Frisch,
Fachdidaktik, Soziologin an der Universität Trier

Das Publikum war eingeladen, seine Gedanken und Vorschläge zu Europa auszutauschen und mit den Referenten zu diskutieren. Moderiert wurde die Diskussion von Professor Joachim Schild.
Zwei Vorschläge wurden für den Wettbewerb ausgewählt, der im April 2019 in der französischen Botschaft organisiert wird:

Alina Rebitzky glaubt, dass wir einen Weg finden müssen, den Europäern das Gefühl zu geben, dass sie nicht nur zu ihrem Land, sondern auch zu Europa gehören. Ihrer Meinung nach hängt das Gefühl der Zugehörigkeit vor allem von der Teilnahme an den demokratischen Prozessen der Gruppe ab, zu der man sich gehört. Sie schlägt die Einsetzung von Europäischen Sonderkommissionen in jedem Staat vor, die alle Gesellschaftsschichten vertreten und die ihr unterbreiteten Vorschläge prüfen. Anschließend würden die von den Ausschüssen gewählten Vertreter zusammentreten, um einen Fahrplan für die Governance Europas zu erarbeiten.

Michél Milantzkis-Garcia setzt sich für ein Europa der sozialen und räumlichen Mobilität ein. Die Mobilität könnte durch Sprachunterricht verbessert werden, indem Kurse in mehreren Sprachen angeboten werden. Lebenslanges Lernen würde die Mobilität der Arbeitnehmer erhöhen, da viele Arbeitsplätze durch Digitalisierung verloren gehen oder verändert werden.

Ort:
Universität Trier – Campus 1 – Gebäude A Raumnummer A9/10

Zeit:
Am 06.11.2018 von 18:00 bis 20:00

Referenten:
Dr. Heinrich Kreft,
Deutscher Botschafter in Luxemburg

Pascale Trimbach-Rognon,
Generalkonsulin der Französischen Republik

Dr. Julia Frisch,
Fachdidaktik Gesellschaftswissenschaften, Uni Trier

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