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Killer-Roboter und Cyber-Warfare – Frankreich! Deutschland! Europa?

Podiumsdiskussion zum Umgang mit technologischen Fortschritt in der Kriegsführung.
Der technische Fortschritt hält auch bei Waffensystemen Einzug und führt zu neuen Möglichkeiten, neuen Gefahren in der Kriegsführung der Zukunft. Waffensysteme werden zunehmend autonomer. Dass der Terminator in den nächsten Jahren an unsere Türen klopft, ist zwar nicht zu erwarten. Beispielsweise fliegende Drohnen jedoch, die selbstständig Ziele ausfindig machen, anvisieren und eliminieren, sind keine Frage der Zukunft mehr. Die Vorteile sind offenkundig: Maschinen sind wesentlich effizienter als Menschen und zudem können Landoperationen durchgeführt werden, ohne die Leben der eigenen Soldaten gefährden zu müssen.

Mit dem technischen Fortschritt stellen sich aber auch viele neue Fragen, wie beispielsweise …

  • aus der Ethik: können wir die Entscheidung über Leben und Tod einem Algorithmus überlassen?
  • aus dem Völkerrecht: wann beginnt Autonomie, welches Recht wird angewandt und wem wird was wie zugerechnet?
  • aus der Sicherheitspolitik: wie können wir eine unkontrollierte Eskalation mehrerer gegnerischen Künstlichen Intelligenzen verhindern, die bis zur nuklearen Auslöschung führen könnte?

In Anbetracht einer neuen multipolaren Weltordnung wird es von immer größerer Bedeutung sein, dass sich Europa gegen die USA, Russland und insbesondere China behaupten kann. In der Veranstaltung soll es deshalb insbesondere auch um die deutsch-französische Zusammenarbeit in der bisherigen Debatte gehen. Davon ausgehend sollen nach Möglichkeiten gesucht werden, wie Europa in Zukunft frühzeitig in der internationalen Rechts- und Willensbildung geschlossen auftreten kann.

Format:
Podiumsdiskussion: 20 Minuten Vorstellung und evtl. Impulsreferate der Referent*innen+ 60 Minuten Debatte (mit Fragen von den Moderierenden und vom Publikum).

Datum und Ort:
Die Veranstaltung musste wegen der Covid-19-Pandemie verschoben werden. Alle Informationen werden bald verfügbar sein.

Organisation:
Humboldt-Universität zu Berlin